Erfolgreiches TAR-Projektmanagement in deutscher Nahrungsmittelindustrie

Ein europäischer Marktführer stellte Produkte für Lebens- und Futtermittel-, Chemie-, Papier-, Pharma- sowie Technische Industrie her. Er plante am Standort mit 600 Mitarbeitern einen Turnaround (TAR). Das Budget des letzten TARs wurde um 100 Prozent überschritten und die Anlagen verspätet angefahren. T.A. Cook Engineers wurde beauftragt, innerhalb von fünf Monaten eine neue Stillstandskultur zu etablieren.

Cost

Kosten komplett in Budgetvorgabe

Delivery

Einhaltung geplanter Stillstandsdauer

Quality

Zuverlässiges Qualitätssicherungssystem

TAR

Strukturierter TAR-Prozess

Herangehensweise

Eine Vielzahl neuer Verfahren führte zur erfolgreichen Planung und Durchführung des TARs. Um das Team mit dem neuen Ansatz vertraut zu machen, wurden zu Beginn und während des Projekts für die Mitarbeiter Teamevents zur erfolgreichen Teambildung durchgeführt. In einem Organigramm wurden klare Verantwortlichkeiten und Berichtslinien benannt, in einem Prozess Eskalationsmöglichkeiten festgelegt und der TAR mit einem Ampelsystem gesteuert. Der Terminplan wurde in MSProject auf Basis neu strukturierter Jobpläne erstellt und die vorhandene Einkaufsstrategie für den TAR angepasst.

Um die sechs Wochen Frist hinsichtlich Definition und Festlegung des Scopes einzuhalten, wurden Cold-Eyes Review Gespräche gemeinsam mit Produktion und Projektabteilung durchgeführt. Der Scope wurde eingefroren („Scope Freeze“) und durch den anschließenden Scope Change-Prozess ein Scope Zuwachs auf ein Minimum reduziert. Der Einsatz von Fremdfirmen wurde hinsichtlich optimaler Leistungserbringung kritischer bewertet. Ein Sicherheitshandbuch wurde erstellt und an alle TAR-Beteiligten kommuniziert. Online-Schulungen für alle Mitarbeiter von Partnerfirmen wurden verpflichtend. Um maximale Arbeitssicherheit in der Ausführungsphase zu gewährleisten, wurde zusätzliches Sicherheitspersonal eingeplant.

Ergebnisse

Während des Stillstands wurden in einer täglichen Besprechung die Sicherheitserwartungen, der aktuelle Terminplanstatus sowie die täglichen Herausforderungen wie strukturierte Abwicklung unvorhergesehener Arbeiten durch eine mobile Eingreiftruppe, kommuniziert. Zur Qualitätssicherung wurden Inbetriebnahme-Überprüfungen durchgeführt und dokumentiert. Die Kultur „nur zu tun was unbedingt notwendig ist“ wurde beseitigt. Die Anlagenübergabe erfolgte pünktlich, dokumentiert in einem Übergabeprotokoll. Die anschließende Anfahrphase erfolgte termingerecht und störungsfrei.

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