Produktivitätssteigerung in der Konsumgüterindustrie

Ziel eines internationalen Süßwarenherstellers war die standortübergreifende Standardisierung der Instandhaltungsprozesse. T.A. Cook wurde mit Analyse und 12-monatigem Pilotprojekt an allen deutschen Produktionsstätten, die die Hauptwachstumsimpulse brachten, beauftragt.

17%

Senkung des Instandhaltungsaufwands

20 > 60%

Steigerung des Anteils geplanter Instandhaltung

3,5 > 4,5 Mio. €

Verbesserungspotenzial

Herangehensweise

Die Standortanalyse erbrachte vielschichtige Verbesserungspotenziale. Fehlende Standardprozesse, historisch bedingte Organisationsformen, ein geringer Anteil geplanter Instandhaltung und ein unzureichendes Auftragssystem boten lukrative Optimierungsansätze. Eine fehlende einheitliche Datenbasis, ineffiziente oder nicht ausreichend entwickelte Instandhaltungsstrukturen und unklare Rollen und Verantwortlichen runden das Bild ab. Die Consultants legten messbare, signifikante Potenziale zur Reduzierung der Instandhaltungskosten und zur Verbesserung der Anlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness - OEE) frei.

Hauptziele des Projekts waren

  • Einführung einheitlicher Instandhaltungsabläufe, Implementierung eines durchgängigen Auftragssystems zur Senkung des absoluten Instandhaltungsaufwandes um mindestens 10%
  • Integration von Fehler-UrsachenAnalysen in bestehende KVP (Kontinuierliche Verbesserungs-) Prozesse
  • Einführung SAP PM zur durchgängigen Abwicklung von Instandhaltungsaufträgen von der Meldung bis zur Analyse. Die Umsetzung steigerte die individuelle OEE der Anlagen um 3% bis 5%.

 

Ein Pilotprojekt zur Etablierung von IT- und Organisationslösungen, definierte drei Kernprozesse: geplante, ungeplante Instandhaltung, Optimierungen. Rollen und Verantwortlichkeiten wurden umgesetzt. ITWorkshops halfen IT-Prozesse im SAP zu designen, die Anlagenstruktur abzubilden, optimale Instandhaltungsprozesse abzuleiten. Dies führte zur durchgängigen Meldungs-/ Auftragserfassung.

Ergebnisse

Das optimierte System führte zu großen Synergien und zur Senkung geplanter und störungsbedingter Instandhaltung. Der Planungsgrad der Arbeiten stieg messbar. Der Nutzungsgrad der Instandhaltungsressourcen verbesserte sich deutlich, der Bedarf an Werkstattkapazitäten sank. Insgesamt wurden bereits 20% des in der Zukunft ausbaufähigen Verbesserungspotentials gehoben.

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