Gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit durch intelligentes Asset Management

Ein Aluminiumschmelzwerk im Osten der arabischen Halbinsel wollte sich aufgrund verstärktem internationalen Wettbewerb einen Überblick über seine Instandhaltungsperformance verschaffen und Potentiale zur Kostensenkung freilegen. T.A. Cook nutzte Benchmark-Branchenwerte, analysierte ausgewählte Preventive Maintenance (PM) Strategien detailliert und bewertete das bestehende PM Programm mit folgenden Ergebnissen:

Management

Gestrafftes Preventive Maintenance Programm mit Prüfroutinen machbar

10%

der Instandhalter können pro Jahr sinnvoller eingesetzt werden

20%Punkte

höhere Hands-on-Tools-Time durch besseres Planning/Scheduling

Herangehensweise

Um Verbesserungspotentiale für das Schmelzwerk objektiv aufzeigen zu können, verglich T.A. Cook die Daten des Kunden mit den über 30.000 Datensätzen von 2.500 Unternehmen der Prozessindustrie aus der Maindex-Datenbank von T.A. Cook. Ergebnis: Die Zeit für Instandhaltungsmaßnahmen wurde nicht effizient genutzt. 50 Prozent wurde für präventive Maßnahmen verwendet, trotzdem waren die Aufwendungen für ungeplante Instandhaltungsmaßnahmen fast vier Mal so hoch wie bei Vorzeige-Unternehmen. Indiz für ein ungenügend definiertes PM Programm und zahlreiche wirkungslos verbrachte Instandhaltungsstunden.

T.A. Cook zeigte auf, dass bei rund 120.000 Instandhaltungsaufträgen pro Jahr mit einer Dauer von ca. drei Stunden, bei 10 Prozent reduzierter Personalplanung 36.000 Stunden eingespart oder 20 Mitarbeiter sinnvoller eingesetzt werden können. Eine weitere Erkenntnis:  Die ‚Hands-on-Tool-Time‘, also die wertschöpfende Zeit, in der produktiv gearbeitet wird, lag 20 Prozentpunkte unter der ‚Best Practice‘ vergleichbarer Unternehmen. Die Ursachen waren im wesentlichen prozessbezogen, wie ungenügendes Planning/ Scheduling der Reihenfolge der Arbeiten, fehlendes Material oder ungenügende Koordination zwischen den Abteilungen. Die Spezialisten von T.A. Cook strafften auf der Basis der Daten das PM Programm und führten Prüfroutinen ein, die kontinuierlich dokumentiert und ausgewertet werden, Schwachpunkte aufdecken und Wiederholungsfehler ausschließen.

Ergebnisse

Mit dem sinnvoll definierten Preventive Maintenance-Programm, bei gleichzeitiger Erhöhung der Ausführungsproduktivität der Instandhalter, werden zwei Ziele erreicht: Die Technische Verfügbarkeit (Reliability) der Anlagen steigt mit positivem Effekt auf die Produktionsmenge und der Maintenance Cost Indicator (MCI) sinkt signifikant. Der Aluminiumhersteller ist heute technologisch und prozessual State-of-the-art. Durch die Implementierung eines effektiven Asset Managements konnte er seine Wettbewerbsfähigkeit noch steigern. 

„Inzwischen hat dieser Aluminiumhersteller ein Preventive Maintenance Programm, das wesentlich wirksamer und kostengünstiger ist als sein traditionelles.“

Dieter Körner

Geschäftsführer und Partner von T.A. Cook

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