Prozessoptimierung senkt Kosten in europäischen Papierfabriken

Einer der größten europäischen Papier- und Zellstoffhersteller mit weltweiten Produktionsstätten realisierte nach der Finanzkrise erste Kostensenkungsmaßnahmen. Im Fokus der neuen Verbesserungen standen Identifizierung und nachhaltige Reduzierung der Fixkosten um die Kostenstruktur tiefgreifend zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit stetig zu stärken. T.A. Cook wurde mit einer einführenden Analyse in drei Fabriken in Deutschland und Nordeuropa beauftragt.

20-30%

Reduzierung der Instandhaltungskosten

5-10%

Senkung des Materialverbrauchs

7-15%

weniger Fließbandmitarbeiter

Herangehensweise

Die Bewertung der Fixkosten ergab, dass eine Steigerung der Effektivität in Produktion, Instandhaltung und Service diese Kosten nachhaltig reduziert. Obwohl sich die drei Werke unterschieden, erbrachte die Analyse, dass durch betriebliche Anpassungen und Abgleichungen, durch Verbesserung der innerbetrieblichen Strukturen, der Arbeitsprozesse sowie des Managements die Kosten jeweils um 12 bis 18 Prozent reduziert werden können. Zusätzlich wiesen mangelnde aktive Führung und ungenügende Planung/ Koordination der Arbeiten Verbesserungspotenziale auf. Keine standardisierten Arbeitsabläufe und zu viele unbeschäftigte Mitarbeiter führten zu niedriger Produktion und steigenden Kosten. Das Fehlen einer klaren Instandhaltungsstrategie, Mängel bei der Planung, keine Auswertungen und Analysen bei Fehlverhalten sowie fehlende Verlässlichkeit senkten die Effektivität der Instandhaltung. Ungenügende Kontrolle von Fremdanbietern und fehlende Transparenz im Einkauf verschärften die Kostenprobleme.

Das Projekt gipfelte in fünf Arbeitsthemen, mit Focus Umsetzung, für alle 3 Werke. Die Koordination zwischen ihnen wurde verbessert und so Best Practices und größtmögliche Nachhaltigkeit erreicht.

Ergebnisse

Die genannten Anstrengungen ermöglichten den Werken ihre Instandhaltungskosten um 20 bis 30 Prozent zu reduzieren, fünf bis zehn Prozent weniger Material zu verbrauchen sowie sieben bis 15 Prozent geringeren Mitarbeiterbedarf an den Fließ-bändern. Vier bis fünf Prozent Einsparung beim Materialeinkauf rundeten das Bild ab. Best Practices erwies sich als erfolgreiche Richtschnur für die Sicherung langfristiger Wettbewerbsfähigkeit.

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